WH54 Fachwortlexikon
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Bildbeschreibung und Urheberrecht

Waagrechter Wurf


Definition


Basiswissen


Wird ein Gegenstand parallel zur Erdoberfläche abgeworfen, spricht man von einem horizontalen Wurf.

Annahmen


Der waagrechte Wurf bezeichnet üblicherweise einen Wurf unter Vernachlässigung des Luftwiderstandes. Auch wird die Fallbeschleunigung der Erde als konstant angenommen (g=9,81 m/s²). Auf den geworfenen Körper - das Projektil - wirken alleine seine Trägheit und die Schwerkraft.

Formeln


◦ x-Beschleunigung zur Zeit t: ax = 0
◦ y-Beschleunigung zur Zeit t: ay = g
◦ x-Geschwindigkeit zur Zeit t: vx = konstant
◦ y-Geschwindigkeit zur Zeit t: vy = g·t
◦ x-Position zur Zeit t: sx = vo · t
◦ y-Position zur Zeit t: - sy = 0,5·g·t²
◦ Wurfweite: smax = vo · Wurzel (2·ho/g)
◦ Wurfhöhe: ymax = g·(xmax)²/(2·vo²)
◦ Wurfdauer: tmax = Wurzel (2·hmax/g)
◦ Aufprallwinkel: tan(b) = vy/vx
◦ Mehr unter => waagrechten Wurf berechnen

Mit Luftwiderstand? Veränderliches g?


Betrachtet man den Luftwiderstand, spricht man von einer ballistischen Kurve. Wird auh die sich verändernde Erdbeschleunigung berücksichtigt, betrachtet man die sogenannte Keplerbahn. Eine Übersicht zu solchen Sonderfällen steht unter => Ballistik

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