WH54 Fachwortlexikon
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Quantenelektrodynamik


Physik


Basiswissen


Die Quantenelektrodynamik, kurz QED, beschreibt die Wechselwirkung von elektromagnetischen Wellen mit Materie. Sie wurde in den 1940er Jahren konzipiert und verlieh ihren Entwicklern den Nobelpreis.

Grundgedanke


Einer der Urheber der Theorie, Richard Feynman, schrieb zur QED ein kurzes und allgemeinverständliches Buch. Darin beschreibt er das leicht verständliche Prinzip von Quantenpfaden. Mit Hilfe dieses Konzeptes, so Feynman, ließen sich alle Phänomene der Optik (und viele andere auch) vollständig und exakt erklären. Siehe auch => QED (Feynman)

Exakt und allgemein


Licht, und überhaupt elektromagnetische Strahlung, unterliegt dem Welle-Teilchen-Dualismus. Zur Berechnung der Phänomene muss oft zwischen den verschiedenen Modellvorstellungen gewechselt werden. Die QED bietet ein Modell, das alle Phänome erfasst und das als einzige Theorie verwendet werden kann. Der Preis dafür ist der Verzicht auf die Frage, was genau Licht ist. Ein weiterer großer Nachteil der Quantenelektrodynamik ist der große mathematische Aufwand, der zu ihrer Anwendung nötig ist.

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