WH54 Fachwortlexikon
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Kaufkraftindex


Ein Vergleich verschiedener Gegenden zum Durchschnitt | Definition unter => Kaufkraftindex


Basiswissen


Für das Jahr 2018 wurde deutschlandweit die durchschnittliche Kaufkraft in jedem Bundesland ermittelt. Der Durchschnitt meint hier dasselbe wie arithmetisches Mittel. Der Durchschnittswert wurde dann mit 100 % gleichgesetzt. Per Dreisatz konnte man dann die Kaufkraft verschiedener Bundesländer mit dem bundesdeutschen Mittelwert vergleichen. So eine Vergleichszahl in Prozent wie etwa 109,8 für Hamburg ist ein Kaufkraftindex.

Deutschland 2018


◦ 109,8: Hamburg
◦ 109,2: Bayern
◦ 107,6: Baden-Württemberg
◦ 105,5: Hessen
◦ 100,1: Schleswig-Holstein
◦ 99,1: Nordrhein-Westfalen
◦ 98,2: Rheinland-Pfalz
◦ 97,8: Niedersachsen
◦ 94,0: Saarland
◦ 91,5: Berlin
◦ 91,2: Bremen
◦ 91,1: Brandenburg
◦ 85,8: Sachsen Sachsen
◦ 85,5: Thüringen Thüringen
◦ 84,6: Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt
◦ 84,2: Mecklenburg-Vorpommern

Europa 2016


◦ 164,8: Österreich
◦ 160,0: Deutschland
◦ 140,8: Frankreich
◦ 460,9: Liechtenstein
◦ 204,0: Norwegen
◦ 309,4: Schweiz

Hinweis


◦ Die Kaufkraft lag in Deutschland 2016 bei rund 22000 € pro Person und Jahr.
◦ Quelle: GfK GeoMarketing GmbH, Bruchsal

Siehe auch


=> Kaufmannslexikon
=> Durchschnitt
=> Kaufkraft
=> Inflation
=> Geldwert
=> Konsum
=> Index
=> Geld





© Sabine & Gunter Heim, 2020