WH54 Fachwortlexikon
Lernwerkstatt Aachen GbR
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Bildbeschreibung und Urheberrecht

Eiskristall


❄️ Gefrorenes Wasser, das Kristallform annimmt


Basiswissen


Eis ist erstarrtes Wasser, also Wasser im Aggregatzustand eines Festkörpers. Beim Übergang vom flüsigen oder gasförmigen Zustand in die feste Form bildet Eis oft besondere geometrische Muster aus. Typisch sind die hexagonalen (sechseckigen) Muster der Schneeflocken sowie die blumenhaften Eiskristalle auf Scheiben. Solche Eiskristalle werden hier kurz vorgestellt.

Reif


◦ Nachts kühlt der Boden durch Abstrahlung von Wärme oft sehr ab.
◦ Ist genügend Wasserdampf in der Luft, kondensiert dieser dann aus.
◦ Er kann dabei direkt zu Eis werden und kleine Kristalle bilden.
◦ Diese überziehen den Boden und auch Pflanzen mit weißem Glitzer.
◦ Dabei bilden sich kleine aber oft sichtbare Eiskristalle.
◦ Dieses Phänomen nennt man auch => Reif

Schnee


◦ Schnee bildet sich in der Luft.
◦ Wasserdampf kristallisiert direkt zu Schneekristallen.
◦ Jede Schneeflocke ist dabei ein Kristall mit eigener Form.
◦ Schneeflocken haben typische Sechsstrahlige oder -symmetrische Formen.

Eisblume


Eisblumen sind ebene Kristalle des Wassers. Meist mischen sich sechseckige (blumenartige) Formen, die auf der hexagonalen Symmetrie beruhen (wie bei der Schneeflocke) mit dendritischen, baumähnlich verzweigtem Wachstum. Die genauen Prozesse sind bis heute nicht konkret verstanden.[2] Keime sind neben Staubteilchen auch winzige Kratzer auf Glas oder einer Oberflächenbeschichtung, die florale Formen vorgeben, aber auch beispielsweise die Wischmuster vom Fensterputzen, dem Scheibenwischer bei Autos, der Lackpolitur, und ähnlichem. Mehr unter => Eisblume

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