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Bergmannsche Regel


🐧 Biologie: je näher an den Polen, desto größer


Kurzinfo


Die Bergmannsche Regel beschreibt ursprünglich die Beobachtung, dass bei nahe verwandten Arten gleichwarmer Tiere (homoiothermer Tiere) die durchschnittliche Körpergröße zu den Polen hin ansteigt. Diesen Zusammenhang von durchschnittlicher Körpergröße und Klima beschrieb der Göttinger Anatom und Physiologe Carl Bergmann 1847, daher wird er als Bergmannsche Regel bezeichnet.

Ursache


Die Tiere versuche die Körpertemperatur konstant zu halten. Näher an den Polen wird es tendenziell kälter. Die Tiere verlieren also leichter Wärmenergie an die Umwelt. Die Wärme wird im Körperinneren gespeichert (und erzeugt).Sie geht aber nur über die Oberfläche verloren. Je weniger Oberfläche ein Tier im Verhältnis zu seinem Volumen hat, desto kleiner ist der relative Wärmeverlust. Siehe auch => Wärmeenergie

Pinguine


◦ Galápagos-Pinguin Spheniscus mendiculus | 50 cm | 2,2 kg | Äquator
◦ Humboldt-Pinguin S. humboldti | 65 cm | 4,5 kg | 5 bis 35 Grad südliche Breite
◦ Magellan-Pinguin S. magellanicus | 70 cm | 4,9 kg | 34 bis 56 Grad südliche Breite
◦ Königspinguin Aptenodytes patagonica | 95 cm | 15 kg | 50 bis 60 Grad südliche Breite
◦ Kaiserpinguin A. forsteri | 120 cm | 40 kg | 65 bis 77 Grad südliche Breite

Siehe auch


=> Kiste 2 Versuch Kugeloberfläche [anschaulich]
=> Volumenformeln
=> Pinguinmaße
=> Breitengrad
=> Verhältnis






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